25 Jahre nach der Uraufführung des Kinofilms «Das Boot» erinnert eine große Ausstellung im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt an Geschichte und Herstellung des Welterfolgs. Gezeigt werden Requisiten, Kostüme und das 5 Meter Bootsmodell der erfolgreichen Filmproduktion von Regisseur Wolfgang Petersen.
«Die Produktion dieses international erfolgreichsten deutschen Films ist Geschichte», sagte der stellvertretende Museumsdirektor, H.P. Reichmann. Der Film «Das Boot» wurde am 17. September 1981 - auf den Tag genau vor 25 Jahren - erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Für Dr. Rohrbach, damaliger Chef der Bavaria-Filmgesellschaft, war die Romanvorlage von Lothar-Günter Buchheim «der größte Trumpf» bei der Realisation des Projektes.
Der Kameramann Jost Vacano bezeichnete den Film als seinen «persönlichsten überhaupt». Es sei sein bislang «bester Film».
Die Ausstellung zeigte neben Original-Kostümen wie Grönemeyers Wollpullover, Prochnows Kapitänsmütze und Vacanos Handkamera, eine kleine Arriflex 2C.
Mit einer Kamera wie dieser drehte und dreht noch heute Martin Lober seine kleinen Kurzfilmprojekte und Industriefilme.
Damals hat Martin Lober die Dreharbeiten in La Rochelle in Frankreich am Atlantik fotografisch begleitet. Der regionale Karlsruher Fernsehsender RTV berichtete ausführlich über eine Fotoausstellung Martin Lobers. |